Ja zur Nö http://jazurnoe.blogsport.de Initiative für mehr Freiräume in Harburg und eine sinnvolle Nutzung des leerstehenden FZ Nöldekestraße Thu, 03 May 2012 12:09:10 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en „Ja zur Nö“ hat einen neuen Blog http://jazurnoe.blogsport.de/2012/05/03/ja-zur-noe-hat-einen-neuen-blog/ http://jazurnoe.blogsport.de/2012/05/03/ja-zur-noe-hat-einen-neuen-blog/#comments Thu, 03 May 2012 12:09:10 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2012/05/03/ja-zur-noe-hat-einen-neuen-blog/ Wir sind mit unserem Blog zu umgezogen. Ab sofort findet ihr uns unter folgender URL: www.jazurnoe.wordpress.com/. Auf ein baldiges Wiedersehen!

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Festkundgebung zum Tag der Befreiung am 5.5.2012 auf dem Harburger Rathausmarkt http://jazurnoe.blogsport.de/2012/04/29/festkundgebung-zum-tag-der-befreiung-am-5-5-2012-auf-dem-harburger-rathausmarkt/ http://jazurnoe.blogsport.de/2012/04/29/festkundgebung-zum-tag-der-befreiung-am-5-5-2012-auf-dem-harburger-rathausmarkt/#comments Sun, 29 Apr 2012 08:47:58 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2012/04/29/festkundgebung-zum-tag-der-befreiung-am-5-5-2012-auf-dem-harburger-rathausmarkt/ PlakatAus Anlass des Tages der Befreiung vom Faschismus (8.Mai 1945) und zur Mobilisierung für die Proteste gegen den von Freien Kameradschaften + NPD-Aktiven für den 2.Juni angekündigten Nazi-Aufmarsch durch Hamburg finden in der nächsten Zeit in Hamburg-Harburg eine ganze Reihe von Veranstaltungen statt.

Der Auftakt wird am Samstag, d. 5. Mai eine Festkundgebung auf dem Harburger Rathausmarkt sein. Auf diesem prominenten Platz wird es in der Zeit von 16 bis 21 Uhr Livemusik (mit Das Manu (ab ca. 16:30 Uhr), Keldy & J.P. (ab ca. 17:00 Uhr) Gruppe Gutzeit (ab ca. 17:45 Uhr), E123 (ab ca. 19:00 Uhr) und der Drölf Crew (ab ca. 20:00 Uhr)), Redebeiträge, Lesungen, Infostände u.v.m. geben.
Zu der Kundgebung rufen das Harburger Bündnis gegen Rechts, die Organisator_innen des Umsonst-und-draußen-Festivals „Keine Knete – Trotzdem Fete“ und wir als Initiative „Ja zur Nö – Für ein selbstverwaltetes und unkommerzielles soziales Zentrum im ehemaligen FZ Nöldekestraße“ auf.

Hier der Flyer zur Kundgebung: Flyer – Festkundgebung zum Tag der Befreiung (5.5.2012 – Harburg)
Hier das Plakat: Download

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Mietfreiheit Ja, Subventionierung Nein http://jazurnoe.blogsport.de/2012/04/16/mietfreiheit-ja-subventionierung-nein-2/ http://jazurnoe.blogsport.de/2012/04/16/mietfreiheit-ja-subventionierung-nein-2/#comments Mon, 16 Apr 2012 10:44:10 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2012/04/16/mietfreiheit-ja-subventionierung-nein-2/ Stellungnahme der Initiative ‚Ja zur Nö‘ vom 15.04.2012 zur Antwort des Hamburger Senats auf die Große Anfrage der Linksfraktion zu „Kultur und kulturelle Infrastruktur in Harburg“

Am 26.03.2012 hat der Hamburger Senat auf eine Große Anfrage der Linksfraktion zum Thema „Kultur und kulturelle Infrastruktur in Harburg “ geantwortet. [1]
Darin geht es in den Fragen 68 – 70 auch um das ehemalige Freizeitzentrum Nöldekestraße in der Nöldekestraße 19. Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Nutzung von Leerstand zu kulturellen Zwecken wird in Bezug auf das Hans-Fitze-Haus, die ehemalige Polizeiwache in der Nöldekestraße 17 und die Nöldekestraße 19 gefragt, welche Nutzungskonzepte derzeit jeweils konkret für die einzelnen Gebäude vorliegen. Außerdem wird die Frage gestellt, von wem diese Konzepte und mit welchem Ergebnis geprüft wurden.

In der Antwort des Senats wird das Nutzungskonzept der Initiative „Ja zur Nö“ genannt und behauptet, dass eine erste Prüfung ergeben hätte, „dass eine Umsetzung dauerhafte Zuwendungen nötig machen würde“ (S.20). (Auf die Frage, durch wen diese Prüfung vorgenommen wurde, wird dabei nicht geantwortet.) Wie der Hamburger Senat zu der Aussage kommt, für eine Umsetzung unseres Konzepts seien „dauerhafte Zuwendungen“ nötig, ist uns unverständlich.

Unser Konzept sieht vor, im ehemaligen FZ Nöldekestraße einen offenen Ort für unkommerzielle Kultur, künstlerische Projekte und politische Bildung zu schaffen, der von allen Menschen – unabhängig von z.B. Herkunft, Alter, Geschlecht, Aufenthaltsstatus oder Staatsangehörigkeit – genutzt werden kann. All dies soll so wie das schon seit vielen Jahren bestehende Festival „Keine Knete – Trotzdem Fete“ durch die unentgeltliche Tätigkeit von Mitgliedern der Initiative und anderen engagierten Menschen realisiert werden: unkommerziell und selbstverwaltet.

Vor diesem Hintergrund haben wir in unserem Konzept, das den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung bereits im November vergangenen Jahres vorgelegt wurde [2], geschrieben, dass wir zwar keine Miete an die derzeitige Eigentümerin des Gebäudes, die Finanzbehörde der Stadt Hamburg, zu zahlen beabsichtigen. Gleichwohl wären wir durch die Einnahmen, die z.B. im Cafébetrieb, durch Veranstaltungen und Spenden entstehen, dazu in der Lage und bereit, die anfallenden Betriebs- und Nebenkosten zu decken!

Wir fordern keine Subventionierung durch die Stadt (im Gegensatz z.B. zur Elbphilharmonie), sichern die Zahlung der anfallenden Betriebs- und Nebenkosten zu und schaffen in einem Gebiet von Harburg City, das derzeit in einem Dornröschenschlaf liegt, einen Ort, der sowohl für die direkten Anwohner_innen als auch für Menschen aus anderen Teilen der Stadt offen steht. Im Gegenzug erwarten wir von der Finanzbehörde, dass sie davon Abstand nimmt, das Gebäude möglichst gewinnbringend zu vermieten.

Wir rufen die zuständigen Stellen in Verwaltung und Politik dazu auf, das oben ausgeführte in ihren Überlegungen und zukünftigen Prüfungen zu berücksichtigen und darauf einzugehen.

[1] Drucksache 20/3361, http://www.buergerschaft-hh.de/parldok/
[2] http://jazurnoe.blogsport.de/images/noe_konzept2.pdf

Info-Flyer der Initiative ‚Ja zur Nö‘:
http://jazurnoe.blogsport.de/images/infoflyer_noe_final_web.pdf

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Ja zur Nö-Info-Flyer erschienen http://jazurnoe.blogsport.de/2012/04/12/ja-zur-noe-info-flyer-erschienen/ http://jazurnoe.blogsport.de/2012/04/12/ja-zur-noe-info-flyer-erschienen/#comments Thu, 12 Apr 2012 11:12:44 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2012/04/12/ja-zur-noe-info-flyer-erschienen/ Nö-Flyer
Im März ist unser Info-Flyer in einer Auflage von 1000 Exemplaren erschienen.
Er ist mittlerweile in verschiedenen Läden und Einrichtungen Harburgs zu finden.
Zum Download steht er hier bereit:
Info-Flyer der Initiative ‚Ja zur Nö‘ (März 2012)

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Öffentlichkeit stört nur – Die Harburger SPD und ihr Demokratieverständnis http://jazurnoe.blogsport.de/2012/03/06/oeffentlichkeit-stoert-nur-die-harburger-spd-und-ihr-demokratieverstaendnis/ http://jazurnoe.blogsport.de/2012/03/06/oeffentlichkeit-stoert-nur-die-harburger-spd-und-ihr-demokratieverstaendnis/#comments Tue, 06 Mar 2012 16:13:11 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2012/03/06/oeffentlichkeit-stoert-nur-die-harburger-spd-und-ihr-demokratieverstaendnis/ Am 5.März hat der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Stadtteilentwicklung im Harburger Rathaus getagt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein Punkt unter der Überschrift „Leerstände nutzen und Harburgs Kultur- und Kreativwirtschaft stärken“ (SPD-Antrag XIX/226). Als Vorlage dafür wurde vom Vertreters des Fachamts für Sozialraummangement, Herr Reinberg, das Ergebnis der Sitzungen des AK Leerstand, der seit Juni vergangenen Jahres getagt hatte, vorgestellt.

Die Wortmeldung eines Vertreters des Heimfelder Kulturvereins „Alles wird schön“ wurde vom Ausschussvorsitzenden, Herrn Beeken (SPD), im Keim erstickt. Auch der Antrag auf Erteilung des Rederechts, den Sabine Boeddinghaus (LINKE) gestellt hatte, wurde von ihm abgebügelt. Da wir uns nicht weiter für dumm verkaufen lassen wollten, haben wir daraufhin den Sitzungsraum geschlossen verlassen.

Der Versuch, auf dem Wege von Gesprächen, eine Lösung bezüglich der Nutzung der Nöldekestraße 19 zu finden, scheint für uns damit gescheitert. Wir werden beraten, wie wir in Zukunft mit der in den zuständigen Gremien nicht vorhandenen bzw. nicht gewünschten Gesprächskultur umgehen.

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Presseerklärung http://jazurnoe.blogsport.de/2012/03/05/presseerklaerung/ http://jazurnoe.blogsport.de/2012/03/05/presseerklaerung/#comments Mon, 05 Mar 2012 16:22:28 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2012/03/05/presseerklaerung/ Nö zu Leerstand! – Leerstand zu NÖ!
Presseerklärung der Initiative ‚Ja zur Nö‘ zur Leerstandssituation in Harburg

In den Harburger Nachrichten vom 21.Februar war zu lesen, dass mehr als ein Drittel [!] der 30.000m² an Büro- und Gewerbeflächen in Harburg, die sich in städtischem Eigentum befinden, leerstehen. Eines dieser Gebäude ist das ehemalige Freizeitzentrum in der Nöldekestraße 19 (500 m vom Bahnhof Harburg entfernt), das seit zwei Jahren nicht genutzt wird und – so wie alle anderen Leerstände – jeden Monat Hunderte Euro Betriebskosten verursacht, die von den Bürger_innen – ungefragt – getragen werden müssen.

Wir, die Initiative ‚Ja zur Nö‘, beabsichtigen, in der Nöldekestraße 19 ein selbstverwaltetes und unkommerzielles Soziales Zentrum einzurichten, das offen ist für die Menschen im Stadtteil und ihre Ideen. Wir wollen so Räume eröffnen/schaffen für Musik, Politik und andere Arten von Kultur, die von den Menschen im Stadtteil gestaltet und genutzt werden können.

Um diese Idee voranzubringen, haben wir uns u.a. an den Treffen des im Juni 2011 von der Bezirksversammlung ins Leben gerufenen ‚Arbeitskreis Leerstand‘ beteiligt, zu dem monatlich Vertreter_innen aus Verwaltung, „Hamburg Kreativ Gesellschaft“ und Kulturschaffende eingeladen waren. All diese Gespräche haben jedoch außer einer Tabelle, die am 5. März im Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Stadtteilentwicklung behandelt werden soll (siehe Anhang), zu keinen weiteren Resultaten geführt.

Derzeit entstehen dem Bezirkshaushalt jeden Monat immense Kosten durch all die leerstehenden Gebäude in öffentlicher Hand. Für das leerstehende – verhältnismäßig kleine – Fitze-Haus sind bspw. monatlich 600€ an Betriebskosten fällig.
Wir verlangen von der Stadt bzw. der der Stadt gehörenden Sprinkenhof AG nicht mehr und nicht weniger, als von ihren Vergabekriterien Abstand zu nehmen, die einzig darauf gerichtet sind, möglichst viel Geld zu machen – die Sprinkenhof AG fordert mehrere Tausend Euro (siehe Tabelle) monatliche Miete für die Nöldekestraße 19.
Wir fordern nichts weiter als ein Okay für die Nutzung des Gebäudes. Das wäre für die Stadt nicht teurer als das Haus leerstehen zu lassen. Die Betriebskosten würden wir tragen und somit wäre unser Anliegen für die Stadt bzw. den Bezirk vollkommen kostenneutral umsetzbar!

Aus der Presse war nun kürzlich zu vernehmen, dass Mietverhandlungen mit einer Musikschule, die ebenfalls an dem Gebäude Nöldekestraße 19 interessiert ist, kurz vor dem Abschluss stünden. Wir halten diese intransparente Art der Verhandlungsführung mittlerweile einfach nur noch für unverschämt. Wir fordern klare Informationen über den aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen der Sprinkenhof AG und der interessierten Musikschule!
Dass wir uns seit ca. einem halben Jahr an unzähligen Gesprächsrunden beteiligt haben und nun über die Presse erfahren dürfen, dass die Verhandlungen mit einem anderen Interessenten angeblich kurz vor dem Abschluss stehen, halten wir für eine nicht hinnehmbare bodenlose Frechheit!

Was man von einer (Bezirks-)Politik halten soll, die jegliche Entscheidungsgewalt, Verantwortlichkeit und Zuständigkeit bei der Frage um kulturelle Förderung und Stadtteilförderung von sich weist und die offensichtlich all ihre Entscheidungen Verwertungsinteressen unterordnet und soziale Aspekte hinten anstellt, bleibt jedem und jeder selbst überlassen.

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Die Ini zu Besuch bei Olaf Scholz im Feuervogel http://jazurnoe.blogsport.de/2012/02/02/die-ini-zu-besuch-bei-olaf-scholz-im-feuervogel/ http://jazurnoe.blogsport.de/2012/02/02/die-ini-zu-besuch-bei-olaf-scholz-im-feuervogel/#comments Thu, 02 Feb 2012 17:05:11 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2012/02/02/die-ini-zu-besuch-bei-olaf-scholz-im-feuervogel/ Am 24.Januar war der derzeitige Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz auf Initiative der SPD ins Harburger Bürgerzentrum „Feuervogel“ im Phoenixviertel gekommen. Titel der Show war „Olaf Scholz im Gespräch“.
Auch wir von der Ini „Ja zur Nö“ waren mit 15 Leuten zu der von insgesamt ca. 300 Personen besuchten Veranstaltung gekommen, um die Harburger über unsere Anliegen zu informieren. Am Eingang bekamen alle Interessierten ein Flugblatt mit einer kurzen Info zur Initiative in die Hand gedrückt. Unsere Freunde von den Libertären Harburg machten ebenfalls bereits vor der Tür des Veranstaltungsortes auf die keineswegs immer besonders sympathische Vergangenheit des Bürgermeisters aufmerksam – es sei nur an die 2001 von ihm als Hamburger Innensenator eingeführten Brechmitteleinsätze zur Überführung von mutmaßlichen Verkäufern illegalisierter Drogen erinnert, die Ende 2001 mit Achidi John den ersten Toten forderten (Vgl. http://www.brechmitteleinsatz.de/infos/chrono.html).

Dünnhäutige Lokalpolitiker_innen

Tatsächlich Zugang zum Veranstaltungssaal zu bekommen war allerdings gar nicht so einfach, da die Veranstaltungsleiterin von der SPD uns partout nicht mit unserem Transparent auf dem wir ein „selbstverwaltetes soziales Zentrum in der Nöldekestraße 19“ forderten, hereinlassen wollte. Wahrscheinlich fürchtete sie sich vor Krawallen, die ja bekanntlich von allen Menschen, die Transparente mit sich führen, ausgehen… Nachdem der verantwortlichen Dame von der SPD allerdings etwas Nachhilfe in Sachen „Recht auf freie Meinungsäußerung“ gegeben worden war, ließ man uns jedenfalls passieren.

Bürgermeister als Entertainer

Nach einer 30-minütigen One-Man-Show des Bürgermeisters wurden Fragen zu verschiedensten lokal- und stadtpolitischen Themen gestellt – von der täglichen LKW-Lawine auf der löchrigen Bremer Straße bis hin zur stadtweit beliebten Elbphilharmonie. Kurz vor Ende kamen auch wir von der Ini „Ja zur Nö“ und die Freunde vom Kulturverein „Alles wird schön“ zum Zug und konnten auf die Vielzahl an leerstehenden Gebäuden in Harburg und die schleppenden Verständigungsprozesse mit den Verantwortlichen des Bezirks aufmerksam machen. (Vgl. http://leerstandsmelder.de/)
Auf unsere Frage, ob sich O. Scholz etwas wie die Rote Flora oder das Gängeviertel in Harburg vorstellen könne, antwortete er, dass es nicht so sei, dass er sich das gar nicht vorstellen könne. Den Bezug auf das Gängeviertel zog er jedoch dem auf die Rote Flora vor. Weiterhin empfahl er, mit den Verantwortlichen im Bezirk im Gespräch zu bleiben. (Eine Video-Dokumentation unseres Redebeitrags und der Antwort O.Scholz‘ kann hier angesehen werden: http://www.youtube.com/watch?v=HoZccuujOFU) Inwiefern er allerdings dazu bereit und in der Lage ist, über das Verständnis von „Kultur“ als Lockmittel im „internationalen Wettbewerb der Metropolen“, hinaus zu denken, das u.a. von der Hamburg Marketing GmbH aggressiv befördert wird (Vgl. http://marketing.hamburg.de/Erfolgsbausteine-2009.717.0.html), bleibt zweifelhaft.

Dass allerdings nicht nur „Menschen mit Transparenten“ den Wunsch nach einem kulturellen und sozialen Zentrum in Harburg haben, sondern auch auch viele andere Bürger von Harburg, ist an dem Abend in zahlreichen Gesprächen nach dem Ende der Veranstaltung jedenfalls sehr deutlich geworden. Wir machen weiter!

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Mop Action in Harburg http://jazurnoe.blogsport.de/2011/12/21/mop-action-in-harburg/ http://jazurnoe.blogsport.de/2011/12/21/mop-action-in-harburg/#comments Wed, 21 Dec 2011 21:16:06 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2011/12/21/mop-action-in-harburg/ Am 17. Dezember fand der Aktionstag „Access all Areas – Gegen kapitalistische Stadtentwicklung und Gentrifizierung“ statt. In Hamburg, aber auch in Frankfurt/Main, Berlin, Zürich und Wien gab es unter diesem Motto Kundgebungen und Demonstrationen.

In Harburg haben ca. 50 Menschen an einem „Rebel Art Mob“ teilgenommen, mit dem auf verschiedene – zum Teil seit Jahren – leer stehende Gebäude in Harburg aufmerksam gemacht und für mehr Transparenz demonstriert wurde.
Auch wir von der Initiative „Ja zur Nö“ haben uns, mit Wisch-Mops und anderen Reinemach-Utensilien ausgestattet, daran beteiligt. Zunächst wurden die Fenster des seit 5 Jahren leerstehenden Hans-Fitze-Hauses, welches der Heimfelder Kunst- und Kulturverein „Alles wird schön“ nutzen möchte, geputzt.

Fitzehaus Fitzehaus

Auf dem Weg zur S Harburg wurde dann noch das ehemalige Einkaufszentrum ‚Harburg Center‘, das seit Jahren eine trostlose Existenz im Herzen von Harburg fristet, „vom Mob heimgesucht“. Mit plötzlich vom Himmel regnenden Schwämmen wurde auch dort die Fassade einer Grundreinigung unterzogen.


Weiter ging es danach in Wilhelmsburg mit einer Kundgebung am (bisher öffentlich zugänglichen) Menge-Park, der der igs 2013 GmbH übereignet wurde, die ihn eingezäunt hat, derzeit für die Internationale Gartenschau herrichtet und plant ihn mit einer Mauer zu umgeben. Zur Gartenschau wird er – nach derzeitigem Planungsstand – nur noch gegen Zahlung eines Eintrittspreises von 17 – 21 € besucht werden können…
An der Kundgebung beteiligten sich ca. 100 Personen und wir uns mit einem Redebeitrag.

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Demonstration am 10.12.: Harburgs Leerstand kreativ nutzen! http://jazurnoe.blogsport.de/2011/12/02/demonstration-am-10-12-harburgs-leerstand-kreativ-nutzen/ http://jazurnoe.blogsport.de/2011/12/02/demonstration-am-10-12-harburgs-leerstand-kreativ-nutzen/#comments Fri, 02 Dec 2011 17:00:41 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2011/12/02/demonstration-am-10-12-harburgs-leerstand-kreativ-nutzen/ DemoPlakat

Die Initiative „Ja zur Nö“ lädt am 10. Dezember zu einer Demonstration in Form eines gemeinsamen „Leerstands-Laternelaufen“ durch Harburgs Innenstadt ein.

Wir wollen mit dieser Aktion den Leerstand in Harburg-City beleuchten und bunt, laut & subversiv auf alternative Nutzungsmöglichkeiten hinweisen. Unser besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem ehemaligen FZ Nöldekestraße, welches die Initiative „Ja zur Nö“ als ein selbstverwaltetes, soziokulturelles Zentrum nutzen möchte.

Wir fordern von der Politik und den EigentümerInnen der leerstehenden Gebäude, diese nicht länger verrotten zu lassen und Transparenz zu schaffen. Während über 20 Gebäude in Harburg leerstehen, fordern Kulturschaffende schon seit langer Zeit bezahlbare Räume zur kreativen Verwirklichung und Bereicherung des Stadtteils und in ganz Hamburg herrscht eine starke Wohnungsnot.

Lasst uns zur besten Einkaufszeit des Jahres durch die weihnachtliche Harburger Innenstadt ziehen und mit Soundsystem, Live-Musik, Laternen und massenhaft verschenkten Nö-Keksen einen deutlichen Gegenakzent zum Konsumrausch setzen!

Treffpunkt ist um 15:30 vorm Fernbahnhof Harburg.

Abschlusskundgebung ab ca. 18 Uhr neben dem ehemaligen FZ-Nöldekestr. mit Volxküche, Glühwein, Live-Musik und Feuertonnen!

Bringt Laternen mit!

Leerstand beleuchten – Wohnraum vergesellschaften – Besetzungen legalisieren!

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Ja zum Topfschlagen – Nö zu Mietenwahnsinn http://jazurnoe.blogsport.de/2011/10/28/ja-zum-topfschlagen-noe-zu-mietenwahnsinn/ http://jazurnoe.blogsport.de/2011/10/28/ja-zum-topfschlagen-noe-zu-mietenwahnsinn/#comments Fri, 28 Oct 2011 15:20:55 +0000 Nö-SagerIn Allgemein http://jazurnoe.blogsport.de/2011/10/28/ja-zum-topfschlagen-noe-zu-mietenwahnsinn/ Unter dem Aufruf ‚Die Stadt sind wir alle, lasst uns den Protest auf die Straße tragen‘ erklang in Hamburgs Stadtteilen gestern Abend, am 27. Oktober, eine Sinfonie, welche die kapitalistische Wohnraumspolitik und fortschreitende Gentrifizierung anprangerte.
An zahlreichen Orten der Stadt holten um 19:00h die Menschen ihre Kochtöpfe, Pfannen und Deckel aus den Schränken, um für 10min ihren Unmut über den aktuellen Mietenwahnsinn kundzutun.

Topfschl�¤ger

Wir von der Initiative ‚Ja zur Nö’ haben uns gestern diesem Aufruf angeschlossen und in Harburg in der Lüneburger Straße, im Beisein von zahlreichen Ordnungshüter_innen, geklopft, geklappert und getanzt. Spontan stießen sogar einige Passant_innen dazu, die sofort begeistert mitschepperten. Letztendlich hatte sich eine Gruppe von circa 15 Menschen zusammengefunden, die ordentlich Lärm verursachte.

Stets unter Beobachtung

Diese Aktion bildete den Auftakt zur großen ‚Mietenwahnsinn – stoppen!’ Demo, welche am kommenden Samstag, den 29.Oktober, beginnend am Millerntorplatz durch einige Stadtteile Hamburgs zieht und dabei Leerstände, steigende Mieten und kapitalistische Stadtentwicklung von oben anprangern wird.
Wir von der Initiative ‚Ja zur Nö’ treffen uns mit verschiedenen Gruppen und allen Interessierten am Samstag um 12:15 Uhr an der S Bahn Station Wilhelmsburg, um gemeinsam zur Demo anzureisen.

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