Am 5.März hat der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Stadtteilentwicklung im Harburger Rathaus getagt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein Punkt unter der Überschrift „Leerstände nutzen und Harburgs Kultur- und Kreativwirtschaft stärken“ (SPD-Antrag XIX/226). Als Vorlage dafür wurde vom Vertreters des Fachamts für Sozialraummangement, Herr Reinberg, das Ergebnis der Sitzungen des AK Leerstand, der seit Juni vergangenen Jahres getagt hatte, vorgestellt.
Die Wortmeldung eines Vertreters des Heimfelder Kulturvereins „Alles wird schön“ wurde vom Ausschussvorsitzenden, Herrn Beeken (SPD), im Keim erstickt. Auch der Antrag auf Erteilung des Rederechts, den Sabine Boeddinghaus (LINKE) gestellt hatte, wurde von ihm abgebügelt. Da wir uns nicht weiter für dumm verkaufen lassen wollten, haben wir daraufhin den Sitzungsraum geschlossen verlassen.
Der Versuch, auf dem Wege von Gesprächen, eine Lösung bezüglich der Nutzung der Nöldekestraße 19 zu finden, scheint für uns damit gescheitert. Wir werden beraten, wie wir in Zukunft mit der in den zuständigen Gremien nicht vorhandenen bzw. nicht gewünschten Gesprächskultur umgehen.